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Attentäterfanszene

Bei der Attentäterfanszene handelt es sich um eine gewaltorientierte Online-Subkultur, deren Akteure auf Social-Media-Plattformen Attentäter unterschiedlicher Couleur glorifizieren. Der Nutzerkreis setzt sich dort vorwiegend aus anonymen und allein agierenden Personen zusammen, die zum Teil einen regelrechten Kult sowohl um einzelagierende Amoktäter als auch rechtsextremistische Terroristen betreiben. Beispielsweise werden Attentäter entsprechend der Anzahl ihrer Todesopfer bewertet oder bildlich als Heilige dargestellt.

Ideologisch beziehen sich die zum Teil minderjährigen Protagonisten zumeist auf die Idee des „Großen Austauschs“, das „White-Supremacy-Narrativ“ sowie ein oberflächliches Verständnis von rechtsextremistischem Akzelerationismus.